So bin ich

Wie meine Kunst bin ich eine Mischung aus verschiedenen Stilen, mehreren Sprachen und Dingen, die ich liebe.
  

Susanne Seilkopf

Hallo!
Du hast Interesse an meinen Werken oder an einer Zusammenarbeit?


Ich freue mich über deine Nachricht per E-Mail. ;-)

Ich male, gestalte, und bilde ab, was ich fühle. Dabei bin ich immer auf der Suche nach Darstellungstechniken, die neu für mich und die Welt sind.

Den Betrachter möchte ich dabei an meinen positiven Gefühlen teilhaben lassen und ihn auf eine glückliche Reise der Erkenntnis – auch Selbsterkenntnis – schicken. Humor und Ironie sind dabei ein Muss ;-)

  • Kreativität

    "Ich fühle mich ein bisschen wie der MacGyver der Kunst.“

  • Chaos

    "Was meine Bilder können, kann ich nicht: Ordnung halten. Ich bin ein Chaot!“

  • Langeweile

    "Dazu müsste ich Wikipedia befragen."


19

Einzelausstellungen

37

Gruppenausstellungen
(plus 9 Messen)

340

offiziell gestaltete Werke
(31 inoffizelle gestaltete Werke :-))

5000+

Fans auf Facebook ;-)

BIOGRAPHIE

DIE GANZE GESCHICHTE: MEINE BIOGRAPHIE


Liebe Kunstfreunde,

lasst euch an dieser Stelle mitnehmen, auf die Reise in meine Welt! Von meinem bisherigen Leben werde ich euch hier erzählen, davon, was ich erlebt habe, was mich ausmacht und warum ich die Kunst liebe.

Es ist wie Magie- zwischen mir und der Kunst gab es schon immer eine starke Verbindung.
Soweit ich zurückdenken kann, bestimmte sie mein Leben. Als Kind begann ich zu malen und mit Freude allerlei zu formen und zu gestalten. Stets war ich von inspirierenden Menschen und Dingen umgeben, die mich formten und schließlich zu dem werden ließen, was ich heute bin: eine Experimentiermaschine!

Im Jahr 1984 geboren, verbachte ich die ersten 7 Jahre meines Lebens in der ehemaligen DDR, genauer gesagt in Leipzig. Die Menschen dort hatten wenig Geld, dafür aber hielten sie umso mehr zusammen und halfen sich untereinander aus. Spielsachen waren damals Mangelware und Geschäfte litten unter dem Nichtvorhandensein entsprechender Produkte. Aus diesem Zustand erwuchs jedoch die Notwendigkeit, kreativ zu werden, um mit dem auszukommen, was es gab.

Meine Mutter machte es mir vor. Sie strickte, nähte und häkelte die tollsten Anziehsachen für meine Kuscheltiere und die meiner Geschwister. Die kleinen Kleidungsstücke waren einmalig und wunderschön. Nirgendwo hätte man ähnliche kaufen können!

Wie wichtig es sei, seine Träume zu realisieren, brachte mir mein Vater bei. Denn nur, wer seine Träume lebte, würde auf Dauer Zufriedenheit und Glück im Leben empfinden. Große, wahre Worte, die mich in meinem künstlerischen Schaffen bestärkten und beflügelten.

Auch meine Großeltern spielten für mich eine wichtige Rolle. Wie oft lud ihr riesiger Garten voller Blumen und Obstbäume, übrigens die prächtigsten, die man sich nur vorstellen konnte, uns Kinder ein, sich im Freien so richtig auszutoben. Zusammen mit meiner Schwester  kochten wir dort Blütentee, backten Kuchen aus Sand, fütterten die Hühner und vergaßen auch schon mal, das Gatter wieder zu schließen. Oder wir halfen unseren Großeltern beim Auflesen von Äpfeln und Birnen. In diesem märchenhaften Garten stand ebenfalls ihr Haus, fein wie ein Lebkuchenhäuschen gleich jenem von Hänsel und Gretel, leider nur nicht essbar.
In seinem Inneren konnte man mehrere Jahrzehnte Geschichte erleben. Es gab Möbelstücke aus dem ersten Weltkrieg, Wandtapete aus den Achtzigern, daneben allerlei Krimskrams aus der Hippiezeit. Selbstverständlich durften die für die DDR so typischen Farben Kaki und Olive nicht fehlen, auch wenn sie damals nicht diese Namen trugen. Zu exotisch. Der Dachboden war eine nicht enden wollende Schatzkammer – damals, wie heute.

Befällt mich manchmal die Nostalgie, habe ich ihn sofort vor Augen: die alten Bücher, die Kuscheltiere aus einer Zeit, in der an mich noch lange nicht zu denken war, die alten Wäscheleinen, behängt mit getrockneten Blumen, die Zeichnungen meines Großvaters. Wenn ich mir dann die Sonne vorstelle, wie sie durch die kleinen Fenster scheint, sehe ich alles in ein goldenes Licht getaucht und spüre die Seele dieses Hauses, die mich aufatmen lässt.
 
Mein Großvater brachte mir die Pyrographie, auch Brandmalerei genannt, bei. Mit einer großen Linse und dem richtigen Einfallswinkel der Sonne brannte er lustigste Tiere ins Holz. Er war ein sehr kreativer Mann. Er zeigte uns immer auf heitere Art und Weise, was sich aus wenigen Dingen alles machen ließ.

Meine Tante hingegen war hochbegabt im Zeichnen. Sie dachte sich für uns die schönsten Prinzessinnen aus, die wir dann nur noch auszumalen brauchten. Wer kann schon von sich behaupten, ein lebendiges Malbuch neben sich sitzen gehabt zu haben!

Eine unvergessliche Zeit.

Als ich 9 Jahre alt war, zogen wir nach Bayreuth um. Die Stadt ist weltweit bekannt, weil dort das echte Richard Wagner Festspielhaus steht.
Die Jahre in der Grundschule und am Gymnasium vergingen recht unspektakulär. Ich lernte viel Nützliches, aber auch weniger Nützliches. Am meisten konnte ich mich für Kunst und Musik begeistern.

Nach meinem Abitur verließ ich Deutschland und ging nach Mailand, in die Modemetropole, um Fashion&Textile-Design zu studieren. Drei Jahre widmete ich mich vollständig der Mode und dem Design, wobei es stetig darum ging, aus einer kleinen Idee eine komplette Kollektion zu entwickeln. Besonders liebte ich das Erstellen von Mustern und den Kurs, in dem uns beigebracht wurde, wie man mit den unterschiedlichsten Techniken Kleidung, Schuhe und sonstige Gegenstände darstellen konnte. Dies hatte nichts mehr mit dem gymnasialen klassischen Malen und Zeichnen zu tun.

Bis heute begeistert es mich, Muster zu designen, Linolschnitte zu drucken oder andere kunstvolle Wiederholungen in meine Arbeiten einzufügen. Meinen Werken kann man die reine Experimentierfreudigkeit ablesen. Sie gehört zu mir und meiner Kunst. Um meine Gefühle auszudrücken, kombiniere ich am liebsten alle erdenklichen Techniken.  

Mit dem Bachelor in der Tasche zog ich erneut um, diesmal zu meinem italienischen Freund in eine kleine Stadt außerhalb Mailands. Der Mann an meiner Seite stand zu 100% hinter mir. Er, aus Calabria stammend, brachte mir nicht nur die italienische Küche, Land und Leute näher, sondern inspirierte mich mit fabelhaften Ideen für meine Kunst. Eine bessere Muse hätte ich mir nicht wünschen können!

Um nach dem Studium Geld zu verdienen, was in der Modewelt praktisch unmöglich war, begann ich, für einen Automobillieferanten im Qualitätsmanagement zu arbeiten, der allseits Perfektion erwartete und sehr hohe ästhetische Ansprüche an seine Produktpalette stellte.  Dafür hatte ich zwar weder eine Ausbildung noch die passenden Fachwörter parat, aber ich wurde gebraucht, weil ich deutsch und englisch sprach. Die italienische Sprache lernte ich zum Glück sehr schnell, da ich es ja musste! Der Wille zur Makellosigkeit und ein wenig peinliche Genauigkeit blieben aus dieser Zeit an mir haften, verstärkten vorhandene Tendenzen meiner Persönlichkeit und beeinflussten meine künstlerische Ausdrucksweise.   
Jetzt sollte jeder Pinselstrich sitzen. Je plakativer meine nun Werke wirkten, desto besser gefielen sie mir.

Nach drei erfolgreichen Jahren in der Automobilindustrie erkannte ich, dass ich den Weg als freischaffende Künstlerin einschlagen wollte. Mir wurde bewusst, dass dies mein Traum war, den ich leben musste, um glücklich zu sein. Keine leichte Entscheidung! Viele Veränderungen hatte sie nach sich gezogen. Aber der Zuspruch von meinen Liebsten ließ mich diesen Schritt tun.

So kam die Kunst als Berufung und Beruf in mein Leben.
 
Im Jahr 2010 begann meine Laufbahn als Künstlerin mit einer Einzelausstellung in Bergamo. Wenig später lernte ich die italienische Galerie Wikiarte kennen, mit der ich auch heute noch zusammen arbeite.

Zwei Jahre später kehrte ich nach Bayreuth zurück, denn meine Mutter hatte mich gebeten, für ein paar Monate für sie als medizinische Angestellte zu arbeiten.  Aus der anfänglichen kurzen Schwangerschaftsvertretung wurde eine lange Zeit. Am Anfang pendelte ich noch oft zwischen den Welten hin und her. Unentschieden, in welchem Land nun mein zukünftiger Lebensmittelpunkt liegen sollte, fasste ich jedoch erneut Fuß in Bayreuth, wo ich neben meinem Atelier auch eine Galerie in der Innenstadt eröffnete.

2013, nach meinem Ausstellungsdebut „Wagner Superstar“, anlässlich des 200jährigen Geburtstages von Richard Wagner, wurde mir meine Verbundenheit mit meiner Stadt bewusst und ich ergriff die Chance, mich hier als Künstlerin zu etablieren.

Wohin mich die Zukunft noch führen wird, weiß ich nicht. Wünschen würde ich mir die Zusammenarbeit mit Menschen, die ebenfalls künstlerisch kreativ tätig sind und ihre Träume in die Tat umzusetzen versuchen.

Vielleicht gelingt es mir später sogar ein eigenes Label auf den Markt zu bringen! Vorstellen könnte ich es mir!

Ihr möchtet wissen, wie es mit mir und meiner Kunst weiter geht oder wo ihr meine Werke kaufen könnt, dann schreibt mir oder ruft mich doch einfach an!


Eure Susanne




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